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2014 – Die Alben des Jahres

30. Dezember 2014
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Lieber Leute, es fiel mir schwer wie nie, eine Reihenfolge in meine Jahres-Top-Ten der für mich wichtigsten Alben zu bringen. Das soll uns nicht davon abhalten, einen Rückblick auf zehn tolle Alben des Jahres 2014 zu starten, der in diesem Jahr einfach chronologisch sortiert ist. Wie immer kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit, sondern eine rein subjektive Auswahl. Here we go:

Spaceman Spiff - "Endlich Nichts" (GHvC / mairisch verlag / VÖ: 10.01.14)

Spaceman Spiff – „Endlich Nichts“ (GHvC / mairisch verlag / VÖ: 10.01.14)

Spaceman Spiff – Endlich Nichts

Beinahe zwangsläufig dieses Album in dieser Liste aufzuführen, weil ich mir schon im Januar sicher war, dass diese LP am Ende des Jahres zu den besten gehören würde. Ich habe mir ganz bewusst in dnen letzten Wochen noch mehrere Durchgänge gegönnt und es bleibt eine absolute Songwriter-Perle. Hat mich durch’s Frühjahr begleitet. (Muster)

www.spaceman-spiff.de | Facebook | Videos: TeesatzVorwärts ist keine Richtung | Review

Against me! - "Transgender Dysphoria Blues" (Total Treble Music / VÖ: 21.01.14)

Against me! – „Transgender Dysphoria Blues“ (Total Treble Music / VÖ: 21.01.14)

Against Me! – Transgender Dysphoria Blues

Eine wichtige Platte für dieses Jahr, da bin ich überzeugt. Die titelgebende und unüberhörbare Thematik hat bestimmt vielen Menschen geholfen und hat zweifelsohne viele Menschen dazu bewegt, sich mit der Thematik Transgender zu befassen. Laura Jane Grace behandelt ihre persönlichen Erfahrungen in 10 Songs, die in 30 Minuten um sind und einen durchgerüttelt und mit dem Wunsch nach einem weiteren Durchlauf zurücklassen. Gehört für mich zu den Terminen, die ich 2015 unbedingt wahrnehmen möchte. (Muster)

www.againstme.net | Facebook | Videos: Drinking With The Jocks, Black Me Out, FUCKMYLIFE666

Blood Red Shoes - dto. (PIAS Coop / Jazz Life / rough trade / VÖ: 28.02.14)

Blood Red Shoes – dto. (PIAS Coop / Jazz Life / rough trade / VÖ: 28.02.14)

Blood Red Shoes – dto.

Die Blood Red Shoes sind seit ihrer zweiten Platte, Fire Like This, eine echte Größe für mich. Die Band hat mich live nie enttäuscht. Mit ihrem vierten Album haben sie mich erstmals auch auf Platte gleich voll und ganz gepackt. Sie schaffen, das Kunststück ihrem limitierten Sound neue Spielarten abzugewinnen und für ihr weiteres Schaffen stehen ihnen damit stilistisch mehr Türen denn je offen, habe ich das Gefühl. (Muster)

www.bloodredshoes.co.uk | Facebook | Videos: The Perfect Mess, An Animal, Speech Coma

cloudnothings - "Here And Nowhere Else" (PIAS Coop / Wichita Recordings / rough trade / VÖ: 28.03.14)

cloudnothings – „Here And Nowhere Else“ (PIAS Coop / Wichita Recordings / rough trade / VÖ: 28.03.14)

Cloud Nothings – Here And Nowhere Else

Die Vorab-Singles haben die Erwartungen an dieses Album sehr weit nach oben geschraubt und das Album konnte ihnen standhalten – wenngleich die Singles nach wie vor die Highlights von Here And Nowhere Else darstellen. Live lieferte Dylan Baldi mit seiner Band eine Greatest-Hits-Show – und hinterließ ein ungläubiges, aufgeheiztes Publikum nach nur 45 Minuten ohne Zugabe. Die acht Songs haben mich dennoch durch das Jahr begleitet. (Muster)

www.cloudnothings.com | Facebook | Videos: Psychic Trauma, I’m Not Part Of Me, Now Hear In | Free Download: I’m Not Part Of Me

The Black Keys - "Turn Blue" (Nonesuch / Warner / VÖ: 09.05.14)

The Black Keys – „Turn Blue“ (Nonesuch / Warner / VÖ: 09.05.14)

The Black Keys – Turn Blue

Ich war schon in Position, um das Album so richtig zu zerreißen. Der Titeltrack Turn Blue als Vorab-Song sagte mir gar nicht zu. Die Farce um den Ticket-Preis zum 45 Minuten-Berlin-Konzert tat ihr Übriges. Und dann das: Ein Einstieg mit dem umwerfenden Weight Of Love, Hits wie Fever und Bullet In The Brain, der umwerfende 70s-gute-Laune-Rocker Gotta Get AwayTurn Blue wurde zum Soundtrack für einen einwöchigen Besuch bei einem guten Freund im Nahen Osten und taucht somit absolut zurecht hier auf.

www.theblackkeys.com | Facebook | Videos: Fever, Weight Of Love

Mastodon - "Once More 'Round The Sun" (Reprise / Warner / VÖ: 20.06.14)

Mastodon – „Once More ‚Round The Sun“ (Reprise / Warner / VÖ: 20.06.14)

Mastodon – Once More ‚Round The Sun

Die einzige Metal-Show, die ich mir in diesem Jahr angesehen habe, war das Mastodon-Konzert in München Mitte Dezember. Völlig zurecht bestand mehr als die Hälfte des Sets aus diesem genialen Hit-Album. Von der Progressivität eines Crack The Skye ist zugegeben nicht mehr viel übrig, aber was die Band für ein unglaubliches Gefühl für Melodien entwickelt hat, ist erstaunlich. Jeder Song ein Ohrwurm, jedes Riff eine Einladung zum Kopfnicken. Diese Platte macht einfach Spaß!

www.mastodonrocks.com | Facebook | Videos: High Road, The Motherload

Beatsteaks - dto. (Warner / VÖ: 01.08.14)

Beatsteaks – dto. (Warner / VÖ: 01.08.14)

Beatsteaks – dto.

Nach dem Treppensturz von Drummer Thomas Götz und den Ankündigungen, die verlauten ließen, dass die Band dieses Unglück zum Anlass nahm, in sich zu gehen und sich darauf zu besinnen, was diese Band gerade zwischenmenschlich bedeutet, war ich sehr gespannt. Wie würde sich das auf das Album auswirken? Letztlich waren alle Sorgen unbegründet – im Gegenteil, diese Songs sprühen live vor Frische, dass es eine Freude ist. Die Beatsteaks sind eine der wichtigsten Bands überhaupt für mich, weil sie einfach immer da waren und Bestandteil meines immer gültigen Soundtracks bleiben. Die drei Live-Shows, die ich in diesem Jahr sehen durfte, waren stark wie selten und machen Vorfreude auf die Jubiläums-Shows nächsten Sommer und die Europa-Clubtour.

www.beatsteaks.com | Facebook | Videos: Gentleman Of The Year, Make A Wish, Everything Went Black

Paula i Karol - "Heartwash" (Delikatess Tonträger / VÖ: 12.09.14)

Paula i Karol – „Heartwash“ (Delikatess Tonträger / VÖ: 12.09.14)

Paula i Karol – Heartwash

Fast unmöglich, eine Band im Jahresrückblick auszulassen, die einem am Herzen liegt. Paula i Karol haben mit Heartwash auch noch ein wirklich gutes Stück Folk-Pop abgeliefert. Der Titeltrack ist für mich auch einer der Songs des Jahres und letztlich wird die dritte LP der polnischen Band das letzte Album für das Hamburger Label Delikatess Tonträger sein, die am Januar mit einer letzten Findus-EP die Tore schließen. Das ist der ziemlich große Wermutstropfen, den wir schlucken müssen. (Muster)

www.paulaikarol.com | Facebook | Album-Stream | Videos: Someday, Heartwash

The Smith Street Band - "Throw Me In The River" (Uncle M Music / VÖ: 31.10.14))

The Smith Street Band – „Throw Me In The River“ (Uncle M Music / VÖ: 31.10.14))

The Smith Street Band – Throw Me To The River

Wenn ich die Platte benennen müsste, die ich in den letzten drei Monaten am häufigsten gehört habe, wäre das diese. Die Australier sind ein Glücksgriff für Uncle M und dieses Album war eine mehr als willkommene Dosis Herzblut und Euphorie für den Herbst. Die Band ist für mich die Enteckung des Jahres und meinem aktuellen Hörverhalten zufolge Throw Me To The River vielleicht das Album des Jahres. (Muster)

www.thesmithstreetband.com | Facebook | Video: Surrender | Anhören: I Don’t Wanna Die Anymore | Review

Lagwagon - "Hang" (Fat Wreck / Edel / VÖ: 31.10.14)

Lagwagon – „Hang“ (Fat Wreck / Edel / VÖ: 31.10.14)

Lagwagon – Hang

Zu guter Letzt eine schöne Überraschung: Dass Lagwagon nach neun Jahren mit so einem starken Album zurückkommen würden, habe ich überhaupt nicht erwartet. Wieder gilt: Fast jeder Song hat eine Melodie-Linie, ein Riff oder einen Chorus, der zum Ohrwurm taugt (wie überhaupt ich in diesem Jahr scheinbar sehr auf eingängige Musik stand, wenn ich mir die Alben hier so anschaue). Sehr angenehm auch, dass sie ihren Härtegrad hörbar nach oben geschraubt haben – fast erinnerte manches Riff an die letzte Propagandhi. Im direkten Vergleich mit TSSB haben Lagwagon aber im Hinblick auf die Spuren, die Hang auf meinem Player hinterließ, eindeutig den Kürzeren ziehen müssen. (Muster)

www.lagwagon.com | Facebook | Album-Stream | Video: Made Of Broken Parts

3 Kommentare leave one →
  1. 30. Dezember 2014 16:42

    Ohne Reihenfolge:

    John Moreland – In The Throes
    Jason Isbell – Southeastern
    John Moreland – Sophomore
    Northcote – Northcote
    Dave Hause – Devour
    The White Buffalo – Shadows, Greys and Evil Ways
    Gregory Porter – Liquid Spirits

    …wohl nicht alles aus 2014, aber zumindest ständig auf dem Plattenteller.

    • 30. Dezember 2014 16:47

      Der zweite John Moreland ist natürlich John Allen…

    • Frank permalink*
      4. Januar 2015 22:26

      Bei Gregory Porter muss ich mal noch genauer reinhören!

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