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Reisefieber Teil 2: Die Toten Hosen in Warschau

28. November 2010

Die Toten Hosen + Heroes Get Remembered
08. Oktober 2010 – Warschau, Stodoła

Mein lieber Scholli, ist das schon lange her… Es begab sich also zu einer Zeit – ok, so lange nun auch wieder nicht. Nach dem Tourauftakt in Poznań ging es für die Hosen erst nach Danzig und einen Off-Tag später nach Warschau. Ich habe Danzig ausgelassen und bin gleich in die polnische Hauptstadt gefahren. Das Wetter hatte sich mittlerweile auf sonnig-aber-kalt eingefahren und das sollte mir zum Sightseeing doch nur recht sein.

Das Stodoła (poln. „Scheune“) ist ein unscheinbarer Laden in Turnhallen-Optik, von außen verraten nur der Schriftzug und die angeschlagenen Bandnamen, dass es sich um den wichtigsten Club Warschaus handelt, was internationale Rockmusik  im weitesten Sinne betrifft. Die Schlange geht am Konzertabend um den halben Laden. Und alle stehen so diszipliniert an, dass man sich tatsächlich nicht traut, aus der Reihe zu tanzen. Endlich drinnen fällt einem nach fünf Schritten Richtung Halle auf, dass man fünf Schritte an der Garderobe vorbeigerannt ist. Geht allen andern auch so. Kommt davon, weil dort schon eine undefinierbar große Masse von Menschen ansteht. Endlich bar aller Sachen im Saal angekommen spielen Heroes Get Remembered ihren letzten Song und dann heißt es erst mal wieder warten.

Es folgt: Ein Quantensprung im Vergleich zum Posener Konzert. Außerdem umgibt einen das angenehme Gefühl, dass nicht ausschließlich mitreisende Deutsche die Band sehen wollen. Der 1000er Club ist gut gefüllt, die Stimmung super. Und die Setlist-Änderungen sitzen: An dritter Stelle Wir sind bereit, später Verschwende Deine Zeit und Alles wird gut. Zu Bonny & Clyde im Zugabenblock gibt’s ungeplanten Besuch eines Fans auf der Bühne. Und nach knapp zwei Stunden Spielzeit mit dem „geübten“ Abschluss You’ll Never Walk Alone kommt die Band ein letztes Mal für das Wort zum Sonntag auf die Bühne, das in diesem Rahmen von viel Euphorie getragen passt wie selten.

Mal abgesehen von meinen riesigen Sympathien für diese Stadt – ich glaube das Konzert an sich war einfach die beste Show, die ich bis jetzt von den fünfen gesehen habe. Selbst mit diesem großen zeitlichen Abstand immer noch das gleiche Fazit: Ein geiler Abend! Und zum Glück war die kleine Polen-Tour damit nicht beendet…

Fotos gibt’s von mir keine, aber auf der Stodoła-Facebook-Seite bekommt ihr ein paar schöne Eindrücke.

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