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[Video] Slowdive – „Star Roving“ live @ The Current, 02/05/2017 + Tourdaten

23. Mai 2017
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Slowdive - dto. (Dead Oceans / VÖ: 05.05.17)

Slowdive – dto. (Dead Oceans / VÖ: 05.05.17)

Eine von diesen Bands, bei denen mich normalerweise das Pech der Spätgeborenen begleitet und es wäre auch bei Slowdive so gekommen, wenn ja wenn, sich die Dame und Herren nicht dazu entschlossen hätten, nach vielen, vielen Jahren noch mal ein Album rauszuhauen. Und siehe da, das ist offensichtlich der Sound, nach dem sich Nothing, Newmoon und wie sie alle heißen, so strecken.

Das neu erschienene Album Slowdive umfasst 8 Songs und erscheint mir nicht weniger als alles, was ich an Shoegaze mag zu vereinen. Umwerfend und betörend und kraftvoll. Unten seht Ihr das frisch veröffentlichte Video von der hervorragenden Single Star Roving aus der Session bei The Current (bei der es außerdem das neue Sugar For The Pill und Souvlaki Space Station zu hören gibt).

Und um mir das Schicksal des Spätgeborenen endgültig zu ersparen, kommen Slowdive im Oktober noch mal für ein Konzert an die Spree und diesmal etwas größer als im hoffnungslos ausverkauften Festsaal Kreuzberg im April.

16.-18.06. – Mannheim Derby Festival
01.07. – (DK) Roskilde Festival

30.09. – (DK) Kopenhagen, Koncerthuset Studio 2
02.10. – (PL) Warschau, Palladium
03.10. – Berlin, Huxleys
04.10. – Hamburg, Uebel & Gefaehrlich
06.10. – (NL) Amsterdam, Paradiso
07.10. – (B) Brüssel, Botanique

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[Anhören] The National – „The System Only Dreams in Total Darkness“ + Tourdaten

19. Mai 2017
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The National - Sleep Well Beast (4AD / Beggars Germany / VÖ: 09.09.17)

The National – Sleep Well Beast (4AD / Beggars Germany / VÖ: 09.09.17)

Natürlich kann man nicht nicht über diesen fantastischen Song und die großartigen Nachrichten aus dem Hause The National schreiben. The System Only Dreams in Total Darkness ist der Vorbote zum neuen Album Sleep Well Beast, das am 9. September das Licht der Welt erblickt.

Parallel hat die Band Tourdaten angekündigt. Der Pre-Sale via Ticketmaster.de für die beiden Berlin-Konzert beginnt heute (Tickets für das von Bryce Dessen kuratierte Reflektor Wochenende in Hamburg gibt es ab 12. Juni)! Hat mich sofort wieder das Sydney-Konzert aus dem Jahr 2014 rauskamen lassen.

12.08. – (DK) Kopenhagen, HAVEN Festival

21.10. – Hamburg, Elbphilharmonie
23.10. – Berlin, Tempodrom
24.10. – Berlin, Tempodrom
25.10. – (NL) Amsterdam, AFAS Live
30.10. – (B) Brüssel, Palais des Beaux-Arts
Oct 31 – (B) Brüssel, Palais des Beaux-Arts

[Full Album Stream] Eric Shoves Them In His Pockets – „With Love“ + Termine

12. April 2017
Eric Shoves Them In His Pockets - "With Love" (Thin Man Records / VÖ: 07.04.17)

Eric Shoves Them In His Pockets – „With Love“ (Thin Man Records / VÖ: 07.04.17)

Sorry, dass es hier so ruhig ist, aber das neue Album einer meiner Lieblingsbands aus Polen ist natürlich wieder mal ein Posting wert.

Eric Shoves Them In His Pockets lassen ihrem Debüt Walk It Off nun ein Zweitwerk folgen, und zwar With Love. Ihr könnt es auch via Bandcamp streamen und digital erwerben, aber der Spaziergang durch den Wald ist vielleicht doch sympathischer. Ihr könnt das Album auch als CD bei Thin Man Records bestellen (Vinyl soll es ab Herbst geben) oder Ihr kauft sie auf ihren Konzerten:

20.04. – (PL) Poznań, Dragon (ENEA Spring Break)
27.04. – Berlin, Klunkerkranich

[Full Album Stream] The Menzingers – „After The Party“ + Tourdaten

3. Februar 2017
The Menzingers - "After The Party" (Epitaph / VÖ: 03.02.17)

The Menzingers – „After The Party“ (Epitaph / VÖ: 03.02.17)

Die Menzingers haben im letzten Jahr bereits einige neue Songs live vorgestellt, als sie im Vorprogramm der Bouncing Souls in Deutschland waren. Heute ist After The Party endlich erschienen. Was soll ich sagen, es ist super und reiht sich hervorragend ein, in die Mitsingers, die es auf den Konzerten, deren Termine Ihr unten seht, zu hören geben wird.

Was das Ganze noch unglaublicher macht: Auf allen Terminen sind die hervorragenden Flatliners und die über jeden Klee gelobten Dirty Nil dabei. Was für ein Paket (Und guckt Euch dieses Line-Up in Münster an!)!

26.04. – Köln, Underground
27.04. – Berlin, Musik & Frieden
28.04. – Münster, Skater’s Palace (Uncle M Fest w/ Gnarwolves, KMPFSPRT)
29.04. – (B) Groezrock Festival

After The Party ist wie gesagt ab sofort in allen Formaten zu haben und streamt in voller Länge, u.a. via bandcamp: Weiterlesen …

[Full Album Stream] Turbine Stollprona – „Effekthascherei“

12. November 2016
Turbine Stollprona - "Effekthascherei" (VÖ: 28.10.16)

Turbine Stollprona – „Effekthascherei“ (VÖ: 28.10.16)

Die Kraut- und Psychrock Szene quillt in Berlin ja geradezu über. Wer allerdings in den einschlägigen Clubs die Augen aufgehalten hat, wird in den letzten Jahren auch auf Turbine Stollprona gestoßen sein. Komplett DIY aufgenommen im legendären ORWO Haus, gemixt von Ron Pollard, zu dem der Kontakt durch ein Gastspiel von Tangled Thoughts of Leaving im ORWO zustande kam, nach gut 18 Monaten endlich fertig: Effekthascherei, Album Nummer 2 von den Turbine Jungs.

In fünf Songs pflügt die Turbine durch die Stile und Ausdrucksformen – Ihr braucht gar nicht so zu tun, als würdet Ihr nach dem ersten Durchlauf verstehen, was hier abgeht. Ein Album wie gemacht, um es immer wieder aufzulegen – zu schade, dass scheinbar die Kohlen noch nicht beisammen sind, um das Album in einer Vinyl-Auflage pressen zu lassen. Also tut den Jungs den Gefallen, lauscht rein und wenn Euch gefällt, was Ihr hört, dann gönnt ihnen den Fünfer, den das Album bei bandcamp kostet. Oder schaut noch mal im Shop vorbei, wo Ihr das bildschöne Vinyl-Debüt shoppen könnt.

Hier ist Effekthascherei: Weiterlesen …

[Anhören] John K. Samson – „Post-Doc Blues“ & “ Alpha Adept“ + Tourdaten

6. Oktober 2016
Foto: Cory Penner

Foto: Cory Penner

Die Vorfreude könnte nicht größer sein auf dieses Werk: John K. Samson, der Frontmann der nun auch offiziell aufgelösten Weakerthans, veröffentlicht am 21. Oktober sein neues Solo-Album Winter Wheat. Wobei die Liste der Kollaborateure einem die Tränen in die Augen treibt: Drummer Jason Tait und Basser Greg Smith sind genauso dabei wie Christine Fellows und Ashley Au. Näher wird man einem neuen Weakerthans Album wohl eine Weile nicht kommen.


John K. Samson – Postdoc Blues by antirecords

Und was es vorab zu hören gibt, ist vielversprechend. Oben streamt Post-Doc Blues, der zumindest vom Titel her an When I Write My Master’s Thesis erinnert. Weiter unten gibt es Alpha Adept zu hören. Und als seien diese Nachrichten nicht schon wundervoll genug, wurde nun eine lange Tour durch Mitteleuropa angekündigt! Die Tickets sind sogar schon im VVK, die Platte könnt Ihr vorbestellen!

05.05.17 – Bremen, Tower
06.05.17 – Hamburg, Knust
07.05.17 – Hannover, Lux
09.05.17 – Berlin, Bi Nuu
10.05.17 – München, Ampere
11.05.17 – (AT) Graz, Orpheum Extra
12.05.17 – (AT) Wien, Szene
13.05.17 – (CH) Aarau, Kiff Weiterlesen …

[Review] John Coffey und Swain spielten im Cassiopeia in Berlin

26. September 2016
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John Coffey + Swain
08. September 2016 – Berlin, Cassiopeia

Willkommen und Abschied. Willkommen Swain („Haste die schon gehört? Musste hin!“), auf bald John Coffey („Kennste? Die mit dem Becher auf dem Festival!“) Seit ein paar Jahren macht die Punk’n’Roll Combo John Coffey regelmäßig die deutschen Club-Bühnen und Festivals unsicher. In ihrer Heimat, den Niederlanden, verkaufen sie regelmäßig 2000er-Venues aus. Doch nun soll damit Schluss sein. Bevor es in den vorzeitigen Ruhestand geht, machen sie noch eine Club-Tour durch’s Nachbarland, um sich danach mit einem großen Knall im Melkweg in Amsterdam zu verabschieden.

Im Vorprogramm haben John Coffey ihre Landsleute Swain mitgebracht. Das bei End Hits Records erschienene The Long Dark Blue ist schon Album Nummer 3 und ehrlich gesagt, ist mir die Band bis auf den Namen unbekannt, als sie die Bühne betreten. Freunde haben sich besser vorbereitet und wahlweise die Promos gutgeheißen oder eh schon alle Vorgängerplatten im Schrank. Auch der Publikumszuspruch verrät, dass man das mittlerweile in Berlin ansässige Trio, welches live mit personeller Verstärkung zu viert auftritt, im Auge behalten sollte. Der Auftritt wird dann dominiert von einem amüsiersüchtigen Teenager-Pogo-Trio, das bald einige Nachahmer ansteckt, und dem 90er-Genremix, den Swain auf die Bühne bringen. Die Collage aus Grunge, Skate-Punk, College-Rock und einer Prise Hardcore geht gut ins Bein und in die Zeigefingerkuppen.

Die drei auf der Bühne scheinen auch zufrieden zu sein und können sich nun aus der Sauna verabschieden oder der krassesten Abschiedsparty beiwohnen, die ich seit Langem gesehen hab. Man versteht nach diesem Auftritt, warum John Coffey eine Festivalmenge und Tausender-Crowds mitreißen können. Die Schweinerocker geben dermaßen die Frontsäue, dass kaum ins Gewicht fällt, wie sehr manche der eingängigen Melodien auch von Bon Jovi aus den Spät-Achtzigern stammen könnten. Trotzdem: Side2Side, Wall of Death von vorne bis hinten, Crowdsurfing inkl. Baumeln an den Deckenanbauten – das sind scheinbar so die Standards, die allein innerhalb von drei Songs abgearbeitet werden. Meine Fresse, John Coffey machen in extrem guter Form Schluss.