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[Full Album Stream] Turbine Stollprona – „Effekthascherei“

12. November 2016
Turbine Stollprona - "Effekthascherei" (VÖ: 28.10.16)

Turbine Stollprona – „Effekthascherei“ (VÖ: 28.10.16)

Die Kraut- und Psychrock Szene quillt in Berlin ja geradezu über. Wer allerdings in den einschlägigen Clubs die Augen aufgehalten hat, wird in den letzten Jahren auch auf Turbine Stollprona gestoßen sein. Komplett DIY aufgenommen im legendären ORWO Haus, gemixt von Ron Pollard, zu dem der Kontakt durch ein Gastspiel von Tangled Thoughts of Leaving im ORWO zustande kam, nach gut 18 Monaten endlich fertig: Effekthascherei, Album Nummer 2 von den Turbine Jungs.

In fünf Songs pflügt die Turbine durch die Stile und Ausdrucksformen – Ihr braucht gar nicht so zu tun, als würdet Ihr nach dem ersten Durchlauf verstehen, was hier abgeht. Ein Album wie gemacht, um es immer wieder aufzulegen – zu schade, dass scheinbar die Kohlen noch nicht beisammen sind, um das Album in einer Vinyl-Auflage pressen zu lassen. Also tut den Jungs den Gefallen, lauscht rein und wenn Euch gefällt, was Ihr hört, dann gönnt ihnen den Fünfer, den das Album bei bandcamp kostet. Oder schaut noch mal im Shop vorbei, wo Ihr das bildschöne Vinyl-Debüt shoppen könnt.

Hier ist Effekthascherei: Weiterlesen …

[Anhören] John K. Samson – „Post-Doc Blues“ & “ Alpha Adept“ + Tourdaten

6. Oktober 2016
Foto: Cory Penner

Foto: Cory Penner

Die Vorfreude könnte nicht größer sein auf dieses Werk: John K. Samson, der Frontmann der nun auch offiziell aufgelösten Weakerthans, veröffentlicht am 21. Oktober sein neues Solo-Album Winter Wheat. Wobei die Liste der Kollaborateure einem die Tränen in die Augen treibt: Drummer Jason Tait und Basser Greg Smith sind genauso dabei wie Christine Fellows und Ashley Au. Näher wird man einem neuen Weakerthans Album wohl eine Weile nicht kommen.


John K. Samson – Postdoc Blues by antirecords

Und was es vorab zu hören gibt, ist vielversprechend. Oben streamt Post-Doc Blues, der zumindest vom Titel her an When I Write My Master’s Thesis erinnert. Weiter unten gibt es Alpha Adept zu hören. Und als seien diese Nachrichten nicht schon wundervoll genug, wurde nun eine lange Tour durch Mitteleuropa angekündigt! Die Tickets sind sogar schon im VVK, die Platte könnt Ihr vorbestellen!

05.05.17 – Bremen, Tower
06.05.17 – Hamburg, Knust
07.05.17 – Hannover, Lux
09.05.17 – Berlin, Bi Nuu
10.05.17 – München, Ampere
11.05.17 – (AT) Graz, Orpheum Extra
12.05.17 – (AT) Wien, Szene
13.05.17 – (CH) Aarau, Kiff Weiterlesen …

[Review] John Coffey und Swain spielten im Cassiopeia in Berlin

26. September 2016
by

John Coffey + Swain
08. September 2016 – Berlin, Cassiopeia

Willkommen und Abschied. Willkommen Swain („Haste die schon gehört? Musste hin!“), auf bald John Coffey („Kennste? Die mit dem Becher auf dem Festival!“) Seit ein paar Jahren macht die Punk’n’Roll Combo John Coffey regelmäßig die deutschen Club-Bühnen und Festivals unsicher. In ihrer Heimat, den Niederlanden, verkaufen sie regelmäßig 2000er-Venues aus. Doch nun soll damit Schluss sein. Bevor es in den vorzeitigen Ruhestand geht, machen sie noch eine Club-Tour durch’s Nachbarland, um sich danach mit einem großen Knall im Melkweg in Amsterdam zu verabschieden.

Im Vorprogramm haben John Coffey ihre Landsleute Swain mitgebracht. Das bei End Hits Records erschienene The Long Dark Blue ist schon Album Nummer 3 und ehrlich gesagt, ist mir die Band bis auf den Namen unbekannt, als sie die Bühne betreten. Freunde haben sich besser vorbereitet und wahlweise die Promos gutgeheißen oder eh schon alle Vorgängerplatten im Schrank. Auch der Publikumszuspruch verrät, dass man das mittlerweile in Berlin ansässige Trio, welches live mit personeller Verstärkung zu viert auftritt, im Auge behalten sollte. Der Auftritt wird dann dominiert von einem amüsiersüchtigen Teenager-Pogo-Trio, das bald einige Nachahmer ansteckt, und dem 90er-Genremix, den Swain auf die Bühne bringen. Die Collage aus Grunge, Skate-Punk, College-Rock und einer Prise Hardcore geht gut ins Bein und in die Zeigefingerkuppen.

Die drei auf der Bühne scheinen auch zufrieden zu sein und können sich nun aus der Sauna verabschieden oder der krassesten Abschiedsparty beiwohnen, die ich seit Langem gesehen hab. Man versteht nach diesem Auftritt, warum John Coffey eine Festivalmenge und Tausender-Crowds mitreißen können. Die Schweinerocker geben dermaßen die Frontsäue, dass kaum ins Gewicht fällt, wie sehr manche der eingängigen Melodien auch von Bon Jovi aus den Spät-Achtzigern stammen könnten. Trotzdem: Side2Side, Wall of Death von vorne bis hinten, Crowdsurfing inkl. Baumeln an den Deckenanbauten – das sind scheinbar so die Standards, die allein innerhalb von drei Songs abgearbeitet werden. Meine Fresse, John Coffey machen in extrem guter Form Schluss.

[Tourdaten] NOTHING betouren „Tired Of Tomorrow“ (+ Full Album Stream)

25. Juni 2016
tags:
by
Foto: Relapse Records

Foto: Relapse Records

Darauf habe ich lange gewartet! Nothing kommen für eine fünfwöchige Tour nach Europa und spielen auch zahlreiche Shows in Deutschland. Tired of Tomorrow erschien im Mai und streamt unten in voller Länge.

09.09. – (NL) Tilburg, Incubate
10.09. – (B) Leffinge, Leffingeleuren
18.09. – (B) Antwerpen, Trix
19.09. – Köln, Underground
20.09. – Münster, Gleis 22
21.09. – Hamburg, Reeperbahn Festival
23.09. – Berlin, Cassiopeia Weiterlesen …

[Review] PUP blasen Modern Baseball und Three Man Cannon im Cassiopeia an die Wand

7. Juni 2016

Modern Baseball + PUP + Three Man Cannon
19. April 2016 – Berlin, Cassiopeia

Unglaublich, dass das schon wieder sechs Wochen her ist, dass Modern Baseball und PUP auf Europa-Tour waren. Jetzt, wo aber beide Alben der hoch gehandelten Lieblinge draußen sind, lohnt sich noch einmal der Blick zurück. Den Anfang machen an jenem Abend jedoch Three Man Cannon aus Philadelphia. Der schluffige Sound mit seinen Twang-Melodien, der zwischen ruhigen Sonic Youth, unsauberen R.E.M. und unverzerrten Dinosaur Jr. zu Hause ist, weiß zwar zu gefallen, doch ist er mit den anderen beiden Bands des Abends schwierig in Einklang zu bringen.

Was dann folgt, lässt nur eine Frage zu: Wann gehen PUP in Deutschland endlich durch die Decke? Unfassbar, dass diese Band, deren brillant-energisches Debütalbum 2014 hierzulande so gut wie gar nicht betourt wurde, nicht in jedem Festival-Line-Up zwischen Groezrock und Reeperbahn-Festival auftaucht. Das heißt, auf ersterem waren sie in diesem Jahr zu Gast, letzteres spielen sie im September. Dennoch: die Sommer-Festivals härterer Spielart würden dem Garagen-Punk-Quartett aus Toronto zu Füßen liegen. Buchstäblich. Im Matsch des Circle Pits. LP #2 The Dream Is Over ist gerade bei SideOneDummy erschienen und treibt die Abriss-Group-Shouts auf die Spitze, etwas zu Lasten der fast schon poppigen Eingängigkeit des Debüts. Mit If This Tour Doesn’t Kill You, I Will, DVP und Doubts finden drei neue Songs Eingang in die knapp 40 Minuten Brett. Fügt sich zusammen, wie ein Baumhaus. Und wenn das getragene Pine Point von der neuen Platte live so heavy kommt wie Yukon an diesem Abend, dann gnade allen Bands, die nicht 100% auf der Bühne geben, das kanadische Viergestirn. Glatte 1.

Das wird Modern Baseball nämlich bereits zum Verhängnis. Die demonstrativ laxen Schlackse sind zwar anfangs sympathisch wie immer, aber sie lassen Zug vermissen, blödeln albern und unpointiert, anstatt sich in ihre tollen Melodien und Harmonien fallen zu lassen. Als die Reaktionen an einer Stelle in der Mitte des Sets nicht erwünscht enthusiastisch ausfallen, heißt es lachend „This is so Germany“ und im Publikum schaut man verduzt. Einer Bringschuld ist sich hier niemand bewusst, auch Modern Baseball (leider) nicht. Mit der Konsequenz, dass sie nach schon 50 Minuten trotz großen Abschlussapplauses ein bisschen wie Verlierer von der Bühne gehen und sich zu keiner Zugabe bewegen lassen wollen. Einen Monat später wissen wir, welch großartige Songs vom neuen Album Holy Ghosts (Stream) die vier Jungs aus Maryland noch im Gepäck gehabt hätten. Irgendwie blöd, dass PUP vorher ein Energielevel an den Tag legen, der alles anderes nur noch lahm erscheinen lässt. Moose Blood können sich schon mal warmspielen, um nicht unterzugehen. In deren Vorprogramm kommen nämlich PUP im September nach Europa.

[Tourdatenupdate] Die Höchste Eisenbahn, Moose Blood & PUP, Red Fang & Torche

7. Juni 2016

Die Höchste Eisenbahn hat sich nach nicht enden wollender Live-Spielerei mit dem Material des fantastischen Debüts Schau in den Lauf, Hase (2013) in letzter Zeit verdientermaßen etwas rar gemacht. Mit gutem Grund. In der zweiten Jahreshälfte erscheint Album Nummer 2! Mehr Infos gibt es leider noch nicht. Der Tourplan gestaltet sich aber wieder… wie sagt man umgangssprachlich: extensiv. Vielleicht gibt’s im Sommer bei den Festival- und Support-Terminen bei Element Of Crime ja schon was Neues zu hören! Tickets für alles im VVK! (via)

11.06. – Konstanz, Campus Festival
15.07. – Hamburg, Stadtpark (w/ Element of Crime)
16.07. – Berlin, Zitadelle Spandau (w/ Element of Crime)
26.-28.08. – Storkow, Alínæ Lumr 2016

29.10. – Rostock, Peter Weiss Haus
30.10. – Bremen, Tower
31.10. – Münster, Gleis 22
01.11. – Frankfurt, Zoom
02.11. – Köln, Club Bahnhof Ehrenfeld
04.11. – Hannover, Musikzentrum
05.11. – Dresden, Beatpool
06.11. – Leipzig, Täubchenthal
08.11. – Osnabrück, Kleine Freiheit
09.11. – Essen, Zeche Carl
10.11. – Würzburg, Cairo
11.11. – Magdeburg, Moritzhof
13.11. – Berlin, Astra
15.11. – Erlangen, E-Werk
16.11. – Freiburg, Schmitz Katze
17.11. – Stuttgart, Wagenhallen
19.11. – (CH) Zürich, Bogen
21.11. – München, Strom
22.11. – (AT) Wien, Chelsea
24.11. – Heidelberg, Halle 02
25.11. – Erfurt, Museumskeller
26.11. – Hamburg, Uebel & Gefährlich

Was soll man sagen: PUP sind zum zweiten Mal in diesem Jahr in Europa unterwegs. Alle hin da. Im Vorprogramm von Moose Blood.Und Luca Brasi sind auch dabei (außer in HH; via)

13.09. – Köln, Underground
14.09. – Berlin, Bi Nuu
15.09. – Leipzig, Conne Island
16.09. – München, Strom
19.09. – (AT) Wien, Arena
21.09. – (CH) Luzern, Triebhaus
22.09. – Wiesbaden, Schlachthof
23.09. – Münster, Sputnikhalle (The M-pire Strikes Back w/ Smile And Burn, anorak)
24.09. – Hamburg, Reeperbahn Festival
27.09. – (NL) Eindhoven, Dynamo
28.09. – (NL) Haarlem, Patronaat

Und zu guter Letzt, noch ein festtes Packet, nur eine Spur metallischer: Red Fang kommen mit Torche und mit neuem Material auf Tour. Das Album der zwischen Stoner und Sludge changierenden Amerikaner hat noch keinen Titel und kein Release-Date, aber das muss sie ja nicht davon abhalten das Material auf die Bühne zu bringen. Tickets gibt es auch hier bereits im VVK!  (via)

05.08. – Wacken Open Air
06.08. – (NL) Utrecht, Tivoli
07.08. – (B) Lokeren, Lokerse Feesten

10.10. – München, Strom
11.10. – (AT) Wien, Szene
12.10. – Berlin, Huxleys Neue Welt
13.10. – Köln, Essigfabrik
15.10. – Leipzig, Conne Island
16.10. – Hamburg, Markthalle
22.10. – Münster, Skaters Palace
23.10. – Karlsruhe, Substage
24.10. – (NL) Amsterdam, Melkweg

[Tourdatenupdate] Lagwagon & Useless ID, East Cameron Folkcore, John Coffey

30. Mai 2016

Joey Cape kann bald die Unionsbürgerschaft beantragen, wenn er so weitermacht. In diesem Jahr ist er schon zum dritten Mal in Europa auf Tour. Erst solo im März, später mit Me First And The Gimme Gimmes! im Mai und nun mit Lagwagon. Ob es neues Material zu hören oder doch wieder bloß auf das letzte hervorragende Album Hang zurückgegriffen wird, ist unterdessen nicht bekannt. Fest steht aber, dass Useless ID neues Material am Start haben werden, denn das neue Album kommt am 1. Juli.

13.07. – (AT) Wien, Arena (w/ Bad Religion)
14.07. – München, Feierwerk (w/ Useless ID)
15.07. – Kön, Live Music Hall (w/ Useless ID)
16.07. – (B) Dourfest
21.-24.07. – Deichbrand
22.-24.07. – (CZ) Tabor, Mighty Sounds Fest
22.07. – (NL) Amsterdam, Melkweg (w/ Useless ID)
26.07. – (AT) Innsbruck, Weekender (w/ Useless ID)
28.07. – Lindau, Club Vaudeville (w/ Useless ID)
29.07. – Bausendorf, Riez Open Air
30.07. – Hanover, Faust (w/ Useless ID)
06.08. – Hünxe, Ruhrpott Rodeo
07.08. – Frankfurt, Batschkapp (w/ Useless ID)

East Cameron Folkcore ist die Folkcore-Hausband des Grand Hotel van Cleef mit politischem Anspruch. Wie vom Hardcore inspirierter Dylan. Muss man selbst gehört haben. Die zwischen 7- und 12-köpfige Band ist zumindest diesen Sommer wieder in Europa unterwegs (via):

09.07. – Talge, Open Air Festival
10.07. – Rudolstadt Festival
11.07. – Hannover, Lux
12.07. – Marburg, KFZ
13.07. – Düsseldorf
14.07. – Sylt, Cruise van Cleef
15.07. – (NL) Welcome To The Village Festival
18.07. – Aachen, Musikbunker
19.07. – Freiburg, Zeltfestival
20.07. – Leipzig, Werk II
22.07. – Deichbrand Festival
24.07. – (CH) Luzern, Blue Balls Festival

John Coffey wollen eine längere Pause einlegen. „We don’t wanna say farewell, but we won’t be making music these coming years.“ Die Pluralform des letzten Wortes macht schon stutzig. Also noch mal alle hin da und würdig verabschieden. Vorher geht’s im Sommer aber noch auf eine ganze Reihe von Festivals (via).

25.06. – (NL) TT Assen Festival
26.06. – (NL) Den Haag, Parkpop
02.-03.07. – With Full Force
15.07. – Dieburg, Traffic Jam Open Air
23.07. – Deichbrand Festival
05.08. – Wacken Open Air
12.08. – Rocco Del Schlacko
13.08. – Open Flair
19.08. – (NL) Lowlands Festival

07.09. – Hamburg, Logo
08.09. – Berlin, Cassiopeia Weiterlesen …